Gemeinsam sind wir stark
100km laufen, und das im Team. Einfach Wahnsinn. Fünf Lauftreffis und eine unermütliche Betreuerin hatten gestern einen unvergesslich schönen Tag. Man kann dieses Gemeinschaftsgefühl kaum beschreiben. Es war bereits das dritte Mal, das wir dabei waren. Und es ist immer wieder schön.
Unser Team vor dem Start
Pünktlich um 9 Uhr gingen 61 Startläufer auf die Strecke.
Unser Team nach 08:54:08 h im Ziel
Hier geht es zu den Bildern.
Hier der Bericht vom Havelwolf, veröffentlicht in der MAZ vom 13.07.2011:
19. Staffellauf über 100 Kilometer zwischen Cottbus und Zielona-Gora
Den Startschuss gab um 9.00 Uhr der Oberbürgermeister der Stadt Cottbus Szymanski für 61 Mannschaften.
20 polnische und 41 deutsche Teams, darunter ein Laufteam des Lauftreffs Nauen-Falkensee, hatten sich für diesen 100 Kilometer langen Staffellauf angemeldet.
Jeweils fünf Läufer, wobei mindestens ein Teilnehmer über 50 Jahre alt sein und eine Frau an den Start gehen muss, bildeten eine Mannschaft.
Jede Mannschaft sorgt selbst mit einem oder zwei Fahrzeugen dafür, dass das Laufteam versorgt wird.
Dazu gehörte bei den vorherrschenden sommerlichen Temperaturen am letzten Samstag vor allem auch die Versorgung mit Wasser.
Jede Mannschaft musste während des Laufes in den Wechselzonen selbst dafür sorgen, dass den Läufern so wie in der Reihenfolge angemeldet, eine Schärpe übergeben wurde, die dann bis ins Ziel die Läufer begleitete.
Die Strecke führte zunächst vom Rathaus Cottbus nach Guben, wo dann die Staatsgrenze laufend überquert wurde.
Von Anfang an liefen die Teilnehmer auf nicht abgesperrten Straßen bis zum Rathaus in Zielona Gora, das um 18:00 Uhr erreicht sein musste.
Erwartungsgemäß setzten alle Mannschaften ihre schnellsten Läufer auf dem ersten und längsten Laufabschnitt von Cottbus nach Peitz ein. Detlef Mohri hatte daher als Startläufer auf diesem Teilabschnitt vor allem die schwere Aufgabe, am Läuferfeld Anschluss zu halten.
So wie bereits in den vergangenen Jahren, bewährte sich der Einsatz von zwei Fahrzeugen. Bianka Jannasch-Fleischer, die ein Versorgungsfahrzeug fuhr, kümmerte sich vor allem darum, dass alle Läufer nach jeweils zwei Kilometern mit Wasser versorgt werden konnten.
Als im Gesamtalter mit eines der ältesten Laufteams, war das Ziel, bis 18:00 Uhr das Ziel zu erreichen, bei den erwartungsgemäß sommerlichen Temperaturen um 30 Grad, für alle eine Herausforderung.
Da die meisten Teilstrecken aber aufgrund dieser Bedingungen im verhaltenen Lauftempo zurückgelegt wurden, kamen gegen 16:30 Uhr im Team Zweifel auf, dass das Zeitlimit erreichbar sei.
Die letzten 3 Läufer nahmen deshalb beherzt noch einmal ein hohes Tempo auf und rangen der bis dahin vor ihnen laufenden polnischen Mannschaft 7 Minuten ab.
Als letzte Mannschaft, die 6 Minuten vor dem Zeitlimit das Ziel erreichte, lief die Schlussläuferin Elke Weisener gemeinsam mit Monika Mohri, Peter Baumgardt, Wolfgang Wilde und Detlef Mohri vom Lauftreff Nauen-Falkensee im Ziel ein. Damit waren sie um rund 19 Minuten schneller im Ziel als im Jahr 2010!
Elke Weisener kommentierte den Lauf :
Gemeinsam sind wir stark ! 100km laufen, und das im Team. Einfach Wahnsinn.
Der Sieg und auch der zweite Platz gingen an zwei polnische Mannschaften.
Die beste deutsche Mannschaft, das SPORTFREIgang Team I, belegte mit 6:24:50 Stunden den 3. Platz