Weltkulturerbelauf Bamberg
Erlebnisbericht von Elke Kuhn und Heiko Ostmann
Einer der schönsten Stadtläufe in Deutschland ist der Weltkulturerbelauf in Bamberg (Oberfranken). Heiko Ostmann und Elke Kuhn liefen in der UNESCO-Weltkulturerbe Stadt Bamberg beim Halbmarathon mit.
Vorbereitung auf den Lauf
Hier gibt es die Startnummern
Fontäne am Start
Gleich zu Anfang, die ersten 5 km, sind 280 Höhenmeter zu bewältigen! Als ersten Hügel erklimmen die Läufer den Michelsberg. An dieser Stelle kommt man den bedeutenden benediktischen Kloster St. Michael vorbei.
Weiter geht es zur Altenburg. Sie ist der höchste Punkt (386,1 Meter) der Stadt und die kräftezehrendste Strecke Etappe des Weltkulturerbelaufes. Gleich danach geht es erstmal Bergab und gleich wieder hoch zum Kaulberg weiter zum Stephansberg.
Durch enge Gassen geht es dann wieder abwärts, zur Eisgruben, hier befindet sich der Türknopf mit dem Gesicht eines „Apfelweibels „. Danach geht es im Zick-Zack-Kurs zum Mühlenviertel und zum Schloss Geyerswörth am linken Regnitzarm.
Hier hat man einen tollen Blick zum alten Rathaus. Weiter geht es an der Schranne und am Franziskanerkloster vorbei. In diesem Kloster wurden die drei heiligen Könige verehrt.
Durch eine enge Gasse, die Schimmelsgasse kommen die Läufer in leichter Steigung zur Judenstraße und zum bürgerlichen barocken Böttingerhaus.
Endlich kommt man bei km 10 in das Haingebiet, die grüne Seite des Weltkulturerbelaufes. Die weichen Schotterwege und die Schatten der uralten Auwald-Eichen tun in dieser Hitze gut (+27).
Ein leichtes Lüftchen ist zu spüren. Hier befindet sich das Denkmal des berühmten Dichters E.T.A. Hofmann.
Bei km 13 überquert man den rechten Regnitzarm und läuft 3 km am Main-Donau-Kanal entlang. Dies ist besonders hart, weil hier am Nachmittag die Sonne unbarmherzig auf die Läufer brennt.
Nach verlassen des Kanals kommt man ins Gärtnerviertel, einen eher unbekannten Teil, von Bamberg. Anschließend überquert man die Kettenbrücke um wieder in die Innenstadt von Bamberg zu gelangen. Kurvenreich und auf steinigen Wegen gelangen die Läufer zu dem Institut der Englischen Fräuleins und einem Kunstwerk von Fernando Botero (nicht nur Barcelona hat eins).
Zwischen km 18 und 19 kommt man bei der berühmten Häuserzeile „Klein Venedig“ am Regnitzufer vorbei. Jetzt, die letzten Kilometer geht es wieder Bergauf und zwar zum Dom von Bamberg, Neue Residenz und noch weiter oben zur Jakobkirche. Dann endlich geht es wieder Bergab. Durch das Tor des alten Rathauses läuft man zum grünen Markt und dann endlich kommt das Ziel am Maxplatz. Endlich hat man das Ziel erreicht.
Und das waren die Schlußfahrzeuge